| Kite & Black Rose (von darkbird) |
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| Geschrieben von: Kromonos | |||
| Montag, 12. Mai 2008 um 16:03 | |||
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Die Erschaffung der Welt geht auf ein Wesen zurück, dass sich Gott nennt. Die Erschaffung des Mondes allerdings ist bei weitem nicht so einfach zu erklären. Das Sonnensystem gibt es seit der Mensch denken kann. Nur könnte kein Mensch ohne den Mond denken. Oft wird gesagt, er steuert die Ebbe und die Flut aber er steuert noch viel mehr. Noch nie ist aufgefallen, dass wenn Kite sich langsam vor den Mond schiebt, die Produktivität des Menschen abnimmt. der Mond ist nur deshalb einmal pro Monat voll, weil Black Rose Kite immer wieder mit den süßen Worten der Verführung vom Mond weg lockt. Eines Tages passiert das, was kommen musste: Black Rose erkrankt unheilbar, wird schwach und der Mond dunkel. Kite, dem die süßen Klänge seiner Liebsten fehlen schwört sich alles Leben von der Erde zu tilgen. Da nur er das Geheimnis des Mondes kennt verdunkelt er den Mond ganze drei Monate. Drei Monate später: Die Erde ist in Panik. In letzter Zeit ist etwas geschehen, was die Menschen nicht verstehen. Irgendwas ist vorgefallen, doch sie wissen nicht was. Sie beten verschiedene Götter an und laufen verwirrt durch den Tag. Sobald es jedoch Nacht wird, wird in jedem Haus auf der Welt eine Kerze angezündet um böse Geister und die Dunkelheit zu vertreiben. Niemand geht des Nachts mehr aus dem Haus. In den letzten drei Monaten hat kein Forscher etwas erfunden, kein Künstler etwas gemalt und kein Arbeiter wurde befördert. Es wurde getuschelt: „Wir müssen dem Mann im Mond ein Opfer darbringen. Nur so können wir ihn besänftigen.“ „Aber wie sollen wie dieses Kind unserer Rettung auswählen??“ Entsetzten schwang in des Stimme mit, die das sagte. Es war die Stimme einer Frau. Diese hatten ihren Verstand besser bei sich als die Männer. „Wir müssen es schaffen, andernfalls werden wir für immer verflucht sein. Ich denke wir berufen den Zirkel ein.“ Der Zirkel der weisesten und mächtigsten Frauen wurde so schnell als möglich einberufen. Die Frau die zu erst gesprochen hatte, ihr Name war Rosalie, brachte ihr anliegen vor: „Wir die Weisen des Meeres glauben, dass wir dem Mann im Mond ein jungfräuliches und mächtiges Opfer darbieten müssen, um seine Wut zu stillen.“ „Die Weisen des Landes aber glauben, es reicht, dafür zu beten, damit unsere Retterin die Göttin der Verführung wieder genesen kann um den Mann im Mond zu bezirzen!“ Noch lange ging der Streit zwischen den Parteien hin und her bis sich die weisen Frauen des Landes geschlagen gaben. „Aber das Opfer kann nur aus einer von uns bestehen. Wer würde sich freiwillig Bereiterklären und sich für das wohl der Männer opfern?“ Verständlicherweise meldete sich niemand. Die Frauen beschlossen noch zwei Wochen zu warten bis sie diejenige wählen würden, die sich opfern sollte. So würde die Zeit reichen, um das Ritual vorzubereiten. Irgendwo mussten sie Mondkraut herbekommen, doch das gestaltete sich als schwierig, denn es schien ja schon seit drei Monaten kein Mond mehr. Die weisen des Landes mussten in die tiefsten Höhlen vordringen, wo sich das Mondlicht gesammelt hatte und so noch etwas von dem Mondkraut blühte. Die Weisen des Meeres tauchten im Meer und suchten lange nach dem richtigen Algengeflecht, es war schwer zu finden, denn es war finster im Meer ohne das silberne Licht des Mondes. Als es endlich so weit war, dass alles was gebraucht wurde gefunden ward, kehrten die Frauen zurück an die Grenze von Land & Meer. „Nun lasst uns Wählen wer seinem Element entrissen werden soll um dem Ritual unterzogen zu werden!“, sprach die Führerin der Weisen des Landes. „Das ist nicht nötig. Es war meine Idee und ich werde nicht zulassen, dass jemand anders dafür sein Leben gibt. Immerhin wissen wir nicht ob es funktioniert“, meinte die Weise des Meeres und erhob sich aus ihrem Element um am Strand das Opfer für die Menschheit darzubringen, das die Menschheit retten sollte, diese allerdings nie davon erfahren würde. So stand sie da und wurde mit Tee aus dem Mondkraut gewaschen und mit den Algen des Meeres gekleidet. Dann begannen die Jungfrauen der Welt und des Meeres an zu singen, in einer Sprache, die die Männer und Mütter nie hören würden. Rosalie sang am lautesten von allen mit einer inneren Stärke, die man einer sterbenden Frau nie zutrauen würde. Die Algen zogen sich zusammen und drückten ihr nach und nach die Luft aus den Lungen, das Mondkraut zerfraß ihre schöne Haut und ihr Blut netzte den Sand auf dem sie stand und vermengte sich mit dem Schaum des Meeres. Die Frauen waren längst verstummt und immer noch hörte man den Gesang des Opfers. Dann schlug die Frau der Länge nach zu Boden und aus ihrem Rücken stieg ein gleißendes Licht gen Himmel. Als die Seele Rosalies zum Mond aufstieg wandte Kite seinen Blick vom Mond ab und der sterbenden Frau zu. Er schaute auf seine kranke Geliebte und es kam ihm eine Idee. Er lockte die Seele mit den Rufen, mit denen ein Mann eine Frau zu sich ins Bett holt. Die Seele kaum auf ihn zu und als sie erkannte, dass sie Kite vor sich hatte neigte sie den Kopf tief und ihr im Tod goldenes Haar viel ihr ins Gesicht. Als der Mann aus dem Mond anhob zu sprechen bebte der Himmel, selbst Black Rose erhob sich mühsam. „Du hast die Chance Frau. Rette deine Welt und schenke deine Gesunde Seele meiner geliebten Frau oder kehre zurück auf die Erde und schicke eine andere jungfräuliche Seele.“ So oder so es liegt bei dir. Als die junge Frau daran dachte, wie schmerzvoll für sie nur der Gedanke gewesen war, eine andere ihres Zirkels in den Tos zu singen sah sie Kite fest in die Augen und nickte und deutete mit dem Finger auf Black Rose. Sprechen konnte sie nicht, denn es war einer reinen Seele nicht gestattet. Black Rose richtete sich nun ganz auf und ging auf ihre Heilerin zu. Zweimal wäre sie auf dem kurzen Weg fast gestürzt, doch immer wieder fing sie sich bis die das dritte mal viel, doch als sie vor Angst die Luft des Alls einsog fuhr Rosalies Seele in sie und als sie sich aufrichtete leuchtete in ihren Augen neues Leben und strahlend schloss sie ihren liebsten in die Arme, was ihr so lange verwehrt war. Kite sprang von seinem Platz und präsentierte der Erde den schönsten und hellsten Vollmond, den sie je gesehen hat. Die Weisen des Landes sahen es und zogen sich zurück. Währen die Frauen des Meeres den Leichnam ihrer Retterin mit sich in den Ozean zerrten um ihn dort den Bräuchen entsprechend zu verzehren. Gewidmet: Kromonos, der mich gestern Nacht dazu inspiriert hat
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| Aktualisiert ( Mittwoch, 06. August 2008 um 14:54 ) |